Damals war’s: Bahnhof im Mondschein (Ansichtskarte von 1911)

2. Januar 2010 | Kommentare deaktiviert für Damals war’s: Bahnhof im Mondschein (Ansichtskarte von 1911)

Blick auf den Neumünsterschen Bahnhof bei Mondschein

Immer wieder werden auf eBay alte Postkarten aus Neumünster versteigert. Ein Klick auf’s Bild bringt einen zur jeweiligen Versteigerung.

Ein Berliner auf dem Berliner Platz

17. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert für Ein Berliner auf dem Berliner Platz

Slam-Poet und Netz-Literat Frank Klötgen klappert für den Berliner Tagesspiegel die Republik ab und besucht die nach der Hauptstadt benannten Straßen und Plätze in der Provinz. Neulich erschien sein Reisebericht zum Berliner Platz in Neumünster:

»Als bärenfreundliche Stadt (Im- und Export) … präsentiert man hier einen imposanten, sich aus einer Maueroptik hervorschälenden Großbären. Das sieht offenbar so klasse aus, dass man sich auch nicht dazu hat verleiten lassen, 1989 das Mauergedenken – wie in so vielen anderen Städten einzureißen.«

Der Artikel ist ein bebildertes und kalauerndes Lesestück mit bösen Spitzen über das hiesige Urbi und Orbi, über die Stadt Neumünster und wie man hier die Welt sieht:

»Eine Stadt, über die ich nie mehr gehört habe, als dass es einen äußerst erfolgreichen Neonazi-Club dort gibt und Eisbär Knut deswegen seine Adoleszenz in Berlin verlebt, sicher ist sicher.«

Weswegen den Berliner auch der Fallada-Preis der Stadt nicht weiter wundern will, dessen Namensgeber bekanntlich im Neumünsteraner Knast saß:

»Die Prominenz per Haftbefehl eingemeinden, das ist doch mal was! Wenn einem die prominentesten Bewohner immer von Hauptstadtzoos abgegriffen werden.«

Um Klötgens kompletten Artikel zu lesen, klicken Sie auf diesen Link.

Aufgesammeltes & liegen gebliebenes

13. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert für Aufgesammeltes & liegen gebliebenes

Knut-Fakt 1: Das Fell des Eisbären ist verteilt. 430.000 Euro soll der Berliner Zoo an den Tierpark Neumünster zahlen, um Knut weiter ausstellen zu dürfen. Davon erhält der Tierpark aber »nur noch« 300.000 Euro, wie der Courier am 9. Juli schreibt. Der Grund, Zitat: »Da das Risiko einer Niederlage vor Gericht groß ist und der Tiergartenverein kein Geld für einen langen Prozess hat, wurde ein Prozessfinanzierer mit ins Boot geholt, der alle Risiken trägt und nun einen Anteil abbekommt – unter 30 Prozent.« Etwas detailierter erfahren wir es von der Zeitschrift Capital: Der Knut-Prozessfinanzierer ist die Allianz Prozess-Finanz, die für versicherte Risiko, auf Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von 26.800 Euro sitzen zu bleiben nun über den Daumen gepeilte 130.000 Euro einstreichen darf.

Big Brother-Brut: Neumünsteraner Eisvögel vor der NABU-Webcam

6. Juli 2009 | Kommentare deaktiviert für Big Brother-Brut: Neumünsteraner Eisvögel vor der NABU-Webcam

    Blick auf die Eisvogel-Kids

Sie sind erst am 2. Juli geschlüpft und verputzen schon vier bis fünf Zentimeter große Fische, die ihnen die Eisvogel-Eltern heran schaffen. Sieben neue Eisvogel-Küken lassen sich per Webcam in ihrer Brutschachtel im Naturgarten bei Neumünster beim aufwachsen beobachten. Zuvor durfte man schon ihre Geschwisterbrut beobachten, die allerdings längst flügge ist. Hier geht es zur Eisvogel-Webcam. Mehr Infos im Webcam-Tagebuch.

Kompostierter Mercedes

27. Juni 2009 | Kommentare deaktiviert für Kompostierter Mercedes

Im Autobild-Blog gerät ein gewisser Sandmann in seinem Beitrag »Der Verfall eines stolzen Benz« ins sinnieren, weil er eine von Rost zerfressene und mit muffigen Moos überzogene alten Karre gesehen hat:

»Ein wunderschöner Mercedes Benz 280 SEL. Damals ein Erlkönig. Dann ein Neuwagen. Heute ein Stück Natur. Ein großes Auto am Ende seines Lebens.«

Er hat den Wagen, der aussieht wie »aus einem Ententümpel gezogen und zum Trocknen auf den Platz gestellt« auf dem Hof einer Autowerkstatt in einem Gewerbegebiet in Neumünster entdeckt und fotografiert.

gammelmerser.png

Was es mit dem Wagen auf sich hat, kann jeder, der es wissen will, hinter dem Link da oben selbst nachlesen, aus dem Wasser jedenfalls wurde er nicht gezogen, sondern stand »lediglich zwei Jahre hinten unter Bäumen auf dem Gelände«. Wohl unvermeidlich erfolgt deshalb Sandmanns wohlfeiler Seitenhieb auf hiesige Gewerbegebiete an dieser Stelle: »In Neumünster scheint die Natur ein wenig emsiger zu sein, vielleicht liegt das an der unfassbaren Tristesse, die diese Stadt ansonsten ausstrahlt.«

Und hier geht es zu Sandmann Jens Tanz‘ Bilderalbum der »Sleeping Beauty«. In welchem Gewerbegebiet er die entschlafene Schönheit knipste hat er nicht verraten.


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